Hainburg am Main

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[ Das Wappen der Gemeinde Hainburg ]


  Hainburg – eine Gemeinde mit Zukunft

Bgm. Bernhard Bessel

 

Im Zentrum des Rhein-Main-Gebietes und doch mitten im Grünen liegt die Gemeinde Hainburg im östlichen Teil des Kreises Offenbach am Main.

 

Hier leben zur Zeit rund 16.100 Menschen. Am 01. Januar 1977 wurde Hainburg aus den ehemals selbständigen Gemeinden Klein-Krotzenburg und Hainstadt gegründet. Obwohl Hainburg eingerahmt ist von Wäldern, Wiesen, dem Main, großen Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, liegt die Gemeinde doch so verkehrsgünstig, dass sie von überall her gut zu erreichen ist. Der Frankfurter Flughafen, Luftkreuz und größter Cargo-Flughafen Europas, liegt genauso vor der Haustür und ist ebenso schnell und gut zu erreichen wie Aschaffenburg, der Spessart, der Odenwald oder die Landeshauptstadt Wiesbaden.

 

All dies, sowie die sehr gute Infrastruktur und das große Freizeit- und Bildungsangebot, machen Hainburg zu einer liebens- und lebenswerten Gemeinde.

 

So findet man z. B. ein reges und florierendes Vereinsleben, was allein schon dadurch dokumentiert wird, dass fast 80 Vereine ein breitgefächertes Angebot auf sportlichem, kulturellen und sozialem Sektor bieten. Dazu kommen zwei Grundschulen, eine Haupt- und Realschule, drei Büchereien und eine der größten Volkshochschulen im Kreis Offenbach sowie zahlreiche weiterführende Schulen in direkter Nachbarschaft.

 

Zu einem gut funktionierenden Umfeld gehören natürlich auch die Betreuungseinrichtungen für Kinder. Und die sind in Hainburg vorbildlich: 5 Kindertagesstätten mit vielen unterschiedlichen und auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittenen Betreuungsangeboten und die Tagesstätte "Tabaluga", in der auch behinderte Kinder hervorragend betreut werden.

 

Außer den 20 Kinderspielplätzen sind hier noch die speziell auf die Kinder ausgerichteten Angebote vieler Vereine zu nennen, insbesondere im Bereich Sport und Kultur. Neben den in den letzten Jahrzehnten langsam und stetig gewachsenen alten Ortskernen gibt es ein größeres Neubaugebiet, in dem sogar noch Bauland zur Verfügung steht. Hainburg bietet also weit mehr als manche denken. In Hainburg fühlt man sich einfach wohl.

 

Viele Geschäfte, ein reger und aktiver Gewerbeverein mit immer neuen Ideen, eine auf jeden Geschmack und jede Vorliebe eingerichtete Gastronomie runden das Bild ab. Für Sportbegeisterte jeden Alters, Freizeit- und Hobbysportler eingeschlossen, gibt es einen schönen Badesee, einen Trimm-Dich-Pfad im Wald, mehrere Sporthallen und 2 große Sportzentren. Hervorzuheben ist die Kreuzburghalle, die zu den größten und attraktivsten Sport- und Kulturhallen der hiesigen Region zählt.

 

Des weiteren stehen den Bürgerinnen und Bürgern Hainburgs die Caritas-Sozialstation, zwei Altenwohnheime, das Altenwohn- und Pflegeheim "Simeonstift" sowie über 500 Sozialwohnungen der beiden Gemeinnützigen Baugenossenschaften zur Verfügung. Etwas ganz Besonderes ist die Marienwallfahrtsstätte "Liebfrauenheide". Ein aus Holz geschnitztes Gnadenbild aus dem 17. Jahrhundert, die vielbeachtete und berühmte Predigt von Bischof von Ketteler im Jahre 1869 vor Tausenden von Arbeitern haben die Kapelle im Klein-Krotzenburger Wald weltbekannt gemacht.

 

Hainburg bietet vielen kleinen und mittleren Betrieben und Unternehmen gute Bedingungen für Erfolg und Wachstum. Unsere Gemeinde verdankt ihren Wohlstand dem Fleiß der Bürger und den Firmen, die sich bei uns angesiedelt haben. Die meisten Arbeitsplätze gibt es nach wie vor im produzierenden Gewerbe und im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr. Aber auch die öffentlichen und privaten Dienstleister schaffen immer mehr Arbeitsplätze.

 

Der aktuelle Flächennutzungsplan von Hainburg weist noch einige Hektar Gewerbeflächen aus. Die vollständig erschlossenen Grundstücke sind sofort bebaubar und kosten inklusive Erschließung ca. 140 bis 150 Euro. Für die Grundsteuer B liegt der Hebesatz bei 195 und für die Gewerbesteuer bei 320 Prozent. Die Wirtschaftsförderung der Gemeinde betreut Investitionsvorhaben wie z. B. Neuansiedlungen. So versteht sich die Gemeinde auch als Dienstleister für Wirtschaftsunternehmen und will, dass alle von den Vorteilen der Region profitieren.

 

In Hainburg weiß man:  Standortqualität ist mehr als die Summe wirtschaftsnaher Faktoren. Ebenso wichtig sind die Kultur- und Freizeitangebote, gute Einkaufsmöglichkeiten und eine ausgewogene Infrastruktur.

 

Alles in allem:  Hainburg ist eine liebens- und lebenswerte Gemeinde mit Zukunft.

 

Liebfrauenheide

Kreuzburghalle

Badesee

 

Stadtzentrum mit Kloster

altes Amtsgericht

 


   Das Wappen der Gemeinde Hainburg

Offizielle Beschreibung: Gevierter Schild, rechts oben das silberne sechsspeichige Mainzer Rad auf Rot, links oben drei rote Sparren auf Silber, rechts unten drei rote Ziegel (2:1) auf Silber und links unten ein silbernes lateinisches Kreuz auf Rot.

Das Wappen berücksichtigt in gleicher Weise die Wappen der alten Gemeinden Hainstadt und Klein-Krotzenburg, wie die historische Entwicklung. Die 3 roten Sparren auf Silber verdeutlichen die bis 1425 bestehende Eppsteinische Herrschaft über Hainstadt, während die drei roten Ziegeln auf die römische Zeit zurückweisen und das von den Römern begründete bedeutende Ziegeleiengewerbe symbolisieren. Beide Wappenbestandteile entstammen dem Hainstädter Wappen. Das silberne Rad auf Rot weist auf die kurmainzische Herrschaft in beiden heutigen Gemeindeteilen hin, während das silberne (lateinische) Kreuz dem alten Klein-Krotzenburger Gerichtssiegel des 18. Jahrhunderts entnommen ist. Die beiden letztgenannten Symbole waren im ehemaligen Klein-Krotzenburger Gemeindewappen enthalten. Die farbliche Gestaltung lehnt sich leicht verändert an die beiden alten Ortswappen an und verdeutlicht zugleich aber auch die Zugehörigkeit der neuen Gemeinde zu Hessen.

Die Betrachtung des Schildes und seine Beschreibung gehen vom Standpunkt des ursprünglich ritterlichen Schildträgers aus, der seinen Schild am linken Arm trug. Es wird daher die in der Abbildung linke Seite als (heraldisch) rechte oder vordere, die rechte als (heraldisch) linke oder hintere Seite angesprochen.