Eine Kunst die Lebenszeitalter überdauert
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geb. 6.1.1943 in Baden bei Wien; dichtete und zeichnete seit frühester Kindheit. Er lebte seit 1982 in Alberndorf i. P. und dichtete seit 1979 ausschließlich in der Ui-Mundart; legte dabei großen Wert auf exaktes Versmaß, natürliche und dennoch klangreiche Wortmelodie. Seine Themen sind alltägliche Dinge des Lebens.
Er arbeitete in Wien als Vorstand einer Bankfiliale. Viele Gedichte entstehen in der langen Reisezeit - zum und vom Arbeitsplatz in seine Wahlheimat.
Dichterlesungen in Wien, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten, Burgenland, Oberösterreich und Deutschland. Auftritte in Radio Wien, Radio NÖ, Radio Österreich International, sowie auszugsweise im Österreichischen Fernsehen. |
Erschienene Werke:
"Socha zan locha,a weng a zan Denga!"(Band1) (1984, Herausgeber und Verleger: Karl Schildberger)
"Socha zan locha,a weng a zan Denga!"(Band2) (1995, Herausgeber und Verleger: Karl Schildberger)
"Socha zan locha,a weng a zan Denga!"(Band3) (1999, Herausgeber und Verleger: Karl Schildberger) |
| Auszug: Seiner Wahlheimat gewidmet: | Sein letzter Wunsch in Mundart: |
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Hymne auf Alberndorf im Pulkautal
In des Pulkautales sanftem Weit, - von des Rebstockes wechselnd Farbenpracht rings umrankt, geordnet und gereiht, so als Hielt ein Heer Soldaten Wacht,- liegst du, einem Kleinod gleich, wie dies in eine Schmuckkassette eingebettet, fast als hätte sich vom Paradies ein winzig Stück in dieser Welt gerettet: Du, Alberndorf im Pulkautal, bist Heimat mir nach meiner Wahl. Lebendig, Dorf an toter Grenze künde weit: Freundschaft, Freiheit, Frieden - alle Zeit.
Ohne Ruhm - der Kleinen ewig Los - trugst du der Geschichte harte Last. Domestik im Weltgeschehen bloß, keiner fragt, was du zu sagen hast. Bist im Frieden fern vom Fest, jedoch als Grenzland stets des Krieges erste Beute. Hast dabei in all den Jahren noch dir dein Herz bewahrt, drum sag ich heute: Du, Alberndorf im Pulkautal, sei Heimat mir, nach meiner Wahl. Lebendig Dorf an toter Grenze künde weit: Freundschaft, Freiheit, Frieden - alle Zeit.
Alberndorfer, Frauen, Männer Kinder, die ihr hier in dieses Dorf geborn, von der Ahnen Schweiß und Blut nicht minder sich und Euch zur Heimat auserkorn, dieses Dorf, es lebt durch Euch, In Treue bekennt Euch stolz zu ihm, laßt voll Vertraun - treu den Alten, offen für das Neue - gemeinsam uns an seiner Zukunft baun. Dies Alberndorf im Pulkautal sei Heimat uns, nach unsrer Wahl! Lebendig Dorf an toter Grenz künde weit: Freundschaft, Freiheit, Frieden allezeit!
Ralf Vock |
Mei letzta Wunsch
Waun i amoi de Potschen streck, und Es mi auf meim letztn Weg, aum Friedhof aussi daun begleits, - vorau a Ministrant mim Kreiz und a da Pfora, wia sis ghäät, -, daun winsch i ma, daß koana reat. - Ia hobts jo goa koan Grund dafia, weu gstoam bin i, und dou ned Ia! I winschat ma von Eich, wauns geht, des oane nua: vageßts mi ned, und bets fia mia a späda no a "Vata-unsa" hia und do. Dou, wauns de letzte Ea ma Gebts, daun gfreits Eich recht, daß Es no lebts!
p.s. Jo, oans no, wos i bittn tät: Vageßts ma unsan Heagott ned!
Ralf Vock
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