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Alberndorf ist eine Weinbaugemeinde
im Herzen des Pulkautales im nördlichen Weinviertel. Knapp an der tschechischen Grenze gelegen, ist
es nicht nur wegen seiner
hervorragenden Weiß- und Rotweine sondern vor allem wegen seiner
gastfreundlichen und aufgeschlossenen Bewohner weitum bekannt.
Alberndorf liegt auf
geschichtsträchtigem Boden.
Die Funde von der südlich des Ortes gelegenen Hügelkette weisen auf
die Uferzone eines Tertiärmeeres hin, das sich hier vor 70 Millionen
Jahren befand. Knochenfunde von Mammut, Wollnashorn usw. sind von der
Eiszeit vorhanden. Die ältesten Nachweise menschlicher Kultur finden
sich in einer jungpaläolithischen Jägerstation (ca. 28.000 Jahre alt). Viele
urgeschichtliche Funde deuten auf eine wahrscheinlich zumindest zeitweilige Besiedelung unserer Umgebung hin. Die erste Erwähnung eines
Gutshofes namens Adalberno-Villa ist aus dem Jahr 1100 durch eine
Lehensgebung an einen Adeloloth, der sich Adelberndorfer nannte,
bekannt. In der Folgezeit wird das Pulkautal und damit Alberndorf immer
wieder Schauplatz von Grenzstreitigkeiten zwischen den Habsburgern und
den Böhmen. Gab es zwischendurch Frieden war, kamen andere Leiden über
uns. Hungersnöte, Heuschreckenschwärme, Überschwemmungen, große Dürre,
Pest und Cholera und dann wiederum die Kriegshorden der Hussiten, Türken,
Schweden, Franzosen und Preußen. Der I. und der II. Weltkrieg, verschonten
uns nicht.
Trotz allem - oder vielleicht gerade deshalb - sind
unsere Bewohner stets offen und gehen auf Anliegen ihrer Gäste viel
offener ein als anderswo. Wir haben eben gelernt, das Leben zu leben.
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Alberndorf im Pulkautal wurde
1974, vom Europarat als erstes Dorf , zum Europadorf ernannt.
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Alberndorf liegt in 197 m Seehöhe und beheimatet ca.
738 Einwohner
Bei der Volkszählung
2001 konnte Alberndorf ein
Bevölkerungswachstum von 12,81% gegenüber 1991 feststellen. Damit liegen
wir an der Spitze aller 24 Gemeinden im Bezirk Hollabrunn. Ein Resultat,
auf das wir mit Recht stolz sein können.
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